Freiberg für alle

#gesichtzeigen Frank Skovgaard-Sörensen

Freiberg ist für mich wichtig, da ich in Freiberg den Lebensunterhalt für mich und meine Familie verdiene, meine Kinder in Freiberg geboren wurden und zur Schule gehen, ein Großteil meiner Freunde hier wohnt und Freiberg in den vergangenen 16 Jahren zu meinem Lebensmittelpunkt geworden ist.
Freiberg ist eine alte Stadt mit langer Tradition und einem einzigartigen Wissensschatz. Aus aller Welt kamen über Jahrhunderte hinweg Menschen, um von den Freibergern zu lernen. Freiberg erlangte auf diese Weise weltweit Ruhm, Ehre und Anerkennung, da hier der Grundstein für Wohlstand über die Landesgrenzen hinaus gelegt wurde.

Derzeit steht dieser Ruf der Stadt Freiberg auf dem Spiel, da Wenige laut ihren Unwillen zu Menschlichkeit, Toleranz, Gemeinschaft und Zuversicht herausschreien und viele andere leise dazu schweigen.
Das außerhalb Freibergs wahrnehmbare Bild der Stadt wird im Wesentlichen von den Wenigen geprägt und damit wird der Stadt mit ihrer Historie und der einstigen Weltoffenheit Unrecht getan.

Da in jeder Veränderung nicht nur Risiken, sondern auch Chancen zu finden sind, lohnt sich ein Perspektivwechsel, um auch Positives zu erkennen. Selten birgt Veränderung Chance und Risiko zu gleichen Teilen, aber wer bewusst nur das Risiko in einer Veränderung sieht, erfasst zum einen nicht die Gesamtheit und bringt sich zum anderen damit selbst um die Wahrnehmung des Teils, der die Verbesserung in sich trägt.

Indem ich mein Gesicht bei „Freiberg für alle“ zeige, wird der Teil der Leisen ein Stück kleiner, wird der Mut derer, die sich für Demokratie, Dialog und Mitmenschlichkeit engagieren, größer, helfe ich anderen zum Wechsel der Perspektive
und bekommt die Gesinnung derer, die „Gutmensch“ als Schimpfwort verwenden, eine sinnvolle Alternative.

Frank Skovgaard-Sörensen

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