Freiberg für alle

#gesichtzeigen Bettina Protze

„Einem Menschen seine Menschenrechte verweigern bedeutet, ihn in seiner Menschlichkeit zu missachten.“ (Nelson Mandela)

Als ich 2001 zum Studium nach Freiberg kam, hatte ich das Gefühl, in einer weltoffenen, liebenswerten Stadt und an einer international ausgerichteten Universität gelandet zu sein. 
Geprägt durch mein christliches Elternhaus in dem Toleranz, Nächstenliebe und Offenheit gelebt wurde, zogen sich Aufgeschlossenheit und Internationalität durch die gesamte Studienzeit. 
Ich verließ Freiberg nach dem Abschluss, nur um 2 Jahre später wieder zurück zu kehren. 
Gefühlt hat sich seit meinem Wiederkommen 2012 doch einiges verändert. Besonders erschreckt mich, dass fremdenfeindliche Tendenzen selbst in universitären Kreisen verbreitet sind. 
Ich möchte, dass Freiberg weltoffen und tolerant bleibt und Nächstenliebe gelebt wird. 
Wir haben das Glück in einen schon länger andauernden Frieden und Wohlstand hinein geboren zu sein. Mit welchem Recht wollen wir das Bestreben danach anderen Menschen absprechen? 

Bettina Protze

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